Monat: Juni 2014

BDSM-Test

Auf gentledom.de gibt es ja diesen netten Test. Warum ich den noch nicht gemacht habe weiß ich auch nicht so genau. Bei all meinen Besuchen auf der Seite in den letzten Wochen ist mir diese Seite irgendwie nie so richtig aufgefallen. Heute habe ich aber einen Link dahin gefunden, kurz den Kopf über meine Kurzsichtigkeit geschüttelt und Fragen beantwortet.

Ich liebe ja solche Tests. Nicht weil sie alle meine Lebensfragen beantworten, sondern weil sie mir meist Tendenzen aufzeigen, die ich so nicht wahrgenommen habe oder sie mich auf Ideen bringen. So auch hier. Eine der Fragen war ob ich es mögen würde komplett mit Folie umwickelt zu werden, mit nur Mund und Nase offen. Passt ja wunderbar mit meiner Klebebanderfahrung zusammen. Ich mag den Gedanken ja, wenn ich auch eher den Kopf komplett frei haben wollen würde.

Zurück zum Test. Dieser hat doch eher meine Vermutungen bestätigt und dient jetzt hiermit eher als kleiner Hinweis für meinen Sir (und als zarte Anfrage: „Hast du den Test den schon gemacht? Ich wär da ja neugierig auf das Ergebniss.“). Auch gentledom macht am Ende nochmal darauf aufmerksam, dass die Ergebnisse auf Gedankenspielen basieren.

bdsm-test

Trotz der „nur Gedankenspiele“ und meiner immernoch Unerfahrenheit in einigen Sachen, bei manchen Sachen konnte ich ja schon mit Bestimmtheit sagen: „Ja, das find ich äußerst …“ *hüstel und rot werd*.

Die Ergebnisse: Ich fang mal von unten an, weil einfacher

Bondage: aktiv 4% zu passiv 68%, spricht Bände und warum sollte ich mir auch die Arbeit des Schnürens machen, wenn ich mich verschnüren lassen kann 😉

Sadist 12% zu Masochist 62%, nicht ganz so eindeutig. Ich weiß auch, dass ich manchmal sehr gewalttätige Anwandlungen habe, die aber zum Größtenteil in meiner aufgestauten Wut wurzeln. Und auf der empfangenden Seite zu stehen setzt auf jeden Fall ganz andere (sehr viel positivere) Gefühle in mir frei als auszuteilen.

Dominanz 21% zu Devot 44%, das ist, meiner Meinung nach, der Grund warum Sir und ich häufiger aneinander geraten. Ich bin nicht ganz so devot wie er sich das gerne wünscht. Ich hab nen heftigen Kontrollzwang und tue mich schwer die Kontrolle abzugeben, auch wenn meine Erfahrung zeigt, dass es mir gut tut.

So, dass musste ich noch kurz zwischenschieben. Beim nächsten Mal mehr. TT

Es ist heiß …

… also so wirklich.

Einzige Möglichkeit über den Tag zu kommen ist die Fenster aufzureißen und Türen zu verkeilen, hoffend auf einen kurzen Moment Durchzug.

Heute schreibe ich über Klebeband und meinen Sir. Wer jetzt was Schweiniges erwartet soll ab in die Ecke und sich schämen, ist doch viel zu warm für schweinige Sachen 😉

Von Vorne. Ich bin ja ein Fan von Korsett und Co. Wir haben auch vor ewigen Zeiten mal ein Fehlermodel für mich erstanden (Der Fehler besteht darin, dass der Frontreißverschluss leicht schräg ist) um rauszufinden ob Korsett tragen was für mich ist. Das gute Ding lag lange Zeit unbeachtet in meinem Schrank. Ich hab mich nicht getraut es zu tragen. Nun bin ich vor ein paar Wochen wieder auf das Thema gestoßen und nach ordentlicher Tat Tora Manier hab ich mich reingestürzt. Unzählige Youtube Videos und Nähanleitungen später habe ich mich dazu entschieden selber ein Korsett zu basteln/bauen/… und da ich niemanden habe der mir meine Maße ordentlich nehmen kann habe ich mich für die Klebebandmethode entschieden.

Das Prinzip ist ganz einfach. Die Person für die das Korsett sein soll wird, da wo später das Korsett sein soll, mit Klebeband eingewickelt. Vorzugsweise mit einem T-Shirt zwischen Haut und Klebeband. Dann werden die wichtigsten Linien eingezeichnet. Also Rückrad, Frontlinie Bauchnabel-Kehle und für nicht Unterbrustkorsetts auch noch die Brustwarzen, dann noch der Umriss. Obwohl man den auch später machen kann, wenn das Ganze nicht mehr am Körper ist.

In meinem Fall habe ich mich für danach entschieden, weil mein Sir zeichnerisch doch eher linkshändisch ist. Also altes T-Shirt an, Kreppklebeband (weil davon am meisten da war) und los gings. Weil das hier ja kein Bastelblog wird kommen jetzt nur noch die Fazite:

1. T-Shirts rutschen nach oben und Klebeband auf der Haut ist besonder schmerzhaft kurz über dem Steiß und unter den Armen

2. schnell drehen ist Scheiße

3. ich mag das Gefühl festeingewickelt zu sein

Letzeres fand Sir recht interessant und ich konnte direkt sehen wie er es in der Akte „Für späteren Gebrauch“ abgelegt hat. Mhhh.

Ein paar Tage später haben wir das Ganze nochmal mit Panzertape und einem längeren Shirt (!) gemacht, weil sich die vorherige Masse als sehr schlecht verarbeitbar herausgestellt hat. Das war ein ganzes Stück einfacher und zwischendrin konnte ich immer wieder sehen wie es bei Sir gearbeitet hat. Wenn ich da jetzt dran denke werde ich ganz hibbelig.

In der Zwischenzeit war ja Pfingsten, also WGT und ich habe die Chance genutzt und endlich mal mein Korsett getragen und weiß jetzt auch warum ich es nicht so gerne trage. Es ist fast gerade geschnitten. Will heißen eine schöne Taille zu schnüren ist damit nicht möglich (;_;). Das nächste sollte also eine schöne Kurve machen.

Ansonsten ist es heiß und ich versuche den ganzen Tag zu ignorieren, dass ich schwitze. Ich mag es nicht mich den ganzen Tag klebrig und dreckig zu fühlen und versuche mich nicht so oft zu waschen wie ich gern möchte. Klingt ein wenig nach Waschzwang und bei dem Wetter würde ich es auch unterschreiben. Nur sonst nicht.

Beim nächsten Mal mehr. TT